Kinder im Fokus von Rechtsextremismus
Kinderrechte als Kompass für die Arbeit mit kleinen Kindern und deren Familien
Termin auf einen Blick
- Datum: 14. Oktober 2026, 9:30–16:00 Uhr
- Format: Online, via Zoom
- Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
- Kosten: kostenlos
- Teilnehmendenzahl: begrenzt
- Anmeldung: erforderlich, begründet keinen Anspruch auf Teilnahme
Was tun, wenn ein Kind rassistische Parolen wiederholt? Wenn Eltern sich einem Demokratieprojekt der Einrichtung verweigern? Wenn sich in einer Familie Anzeichen einer völkischen Lebenswelt zeigen? Fachkräfte, die mit kleinen Kindern und deren Familien arbeiten, geraten in solchen Situationen oft in ein Spannungsfeld zwischen Elternrecht und Kindesschutz – und stehen vor der Frage, wie professionelles Handeln aussehen kann, ohne vorschnell zu urteilen oder wegzusehen.
Die Online-Fortbildung „Kinder im Fokus von Rechtsextremismus“ nimmt dieses Spannungsfeld in den Blick und macht die Kinderrechte zum Ausgangspunkt für die eigene Praxis. Gemeinsam erarbeiten wir, wie sich rechtsextreme und völkische Dynamiken im Umfeld kleiner Kinder zeigen können und welche rechtlichen Grundlagen bestehen, aber auch, wo diese an ihre Grenzen stoßen.
Anhand von Übungen sprechen wir über konkrete Praxisszenarien und Handlungsdilemmata zwischen Kindeswohl und Elternrecht. So entsteht ein Tag, der Wissen und Handlungssicherheit für die eigene Praxis verbindet.
Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die mit kleinen Kindern und deren Familien arbeiten und sich mit Kinderrechten als Handlungsgrundlage im Umgang mit Rechtsextremismus auseinandersetzen möchten.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Für weitere Informationen sowie für die Anmeldung nutzen Sie gerne das Formular am Ende dieser Seite oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Mehr zu unserer Arbeit und unseren Publikationen finden Sie unter rechtsextremismus-und-familie.de.
Vorbehalt der Veranstaltenden
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die (extrem) rechten Parteien oder Organisationen angehören, die der (extrem) rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, queerfeindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Handlungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Die Veranstaltenden legen großen Wert darauf, dass die Veranstaltung in einer respektvollen, diskriminierungssensiblen und konstruktiven Atmosphäre stattfindet. Gewünscht sind engagierte fachliche Diskussionen, in denen unterschiedliche Positionen argumentativ und ohne Polemik, Abwertung oder persönliche Angriffe diskutiert werden können.
Das Anfertigen von Ton-, Bild- und Videoaufnahmen während der Veranstaltung ist untersagt. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Kooperation, um die Privatsphäre der Teilnehmenden und Referierenden zu schützen.
Anmeldung
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