Rechtsextremismus und Familie

Zusatzqualifizierung Rechtsextremismus und Familie

Die Basisqualifizierung wurde konzeptionell entwickelt im Zusammenhang des bundesweiten Netzwerks „Rechtsextremismus und Familie“ (RuF). Die Teilnehmenden lernen auf die steigende Beratungsnachfrage im Themenzusammenhang Rechtsextremismus und Familie bedarfsgerecht zu reagieren und Wege praktikabler Beratungskonzepte zu entwickeln und anzubieten, indem sie:

  • Kompetenzen entwickeln, Problemlagen im Kontext rechtsextremer Ideologie und Subkultur zu erkennen und darauf aufbauend ihr „Handwerkszeug“ der Gesprächsführung und Beratung verfeinern,
  • Informationen über Strukturen und Arbeitsweisen rechter (Jugend-) Organisationen einordnen und bewerten können,
  • sich mit der Funktion von Familien im Zusammenhang mit der Herausbildung rechtsextremer Denk- und Verhaltensweisen auseinandersetzen,
  • Einblicke in jugendliche mediale Lebenswelten erhalten,
  • sich vertiefend mit dem Zusammenhang von Gender und Rechtsextremismus auseinandersetzen,
  • Überblick über die rechtlichen Bestimmungen im Zusammenhang von Familie und Rechtsextremismus erhalten,
  • arbeitsfeldübergreifend Erfahrungen austauschen und
  • sich für den eigenen Beratungskontext sowie die Entwicklung eines Kooperationsnetzwerkes weiterqualifizieren.

In der Qualifizierung wird mit Vorträgen und Inputbeiträgen in die Themen eingeführt. Daneben werden Arbeitsgruppen, Simulationen und Übungen angeboten. Im Zentrum steht das Einüben und Trainieren von Beratungskompetenzen in reflektierten Fallübungen in Kleingruppen für die Beratung von Familien und Angehörigen, sowie die Beratung von Fachkräften im Umgang mit rechtsextremen Familien und ihren Kindern.

Die Qualifizierung findet im Jahr 2019 nicht statt.