Rechtsextremismus und Familie


Neu erschienen: Erklärvideo zu Kindeswohlgefährdung in Neonazifamilien


17.05.2021 +++ Nach unserer Broschüre "Funktionalisierte Kinder" erscheint nun ein Erklärvideo zu Kindeswohlgefährdung in Neonazifamilien 

Das neue Erklärvideo zum Thema „Kindeswohlgefährdung in Neonazifamilien“ geht auf Fragen ein, mit denen sich Fachkräfte häufig an die Fachstelle RuF wenden. Wesentliche Punkte unserer Publikation "Funktionalisierte Kinder" werden in diesem Film kurz zusammengefasst und anschaulich erklärt. Sie können das Video auf dem YouTube-Kanal des LidiceHauses ansehen

Wer nach diesem kurzweiligen Einstieg ins Thema einen tieferen Einblick wünscht, dem*der sei weiterhin die Lektüre unserer Broschüre empfohlen. 

Sie kann hier heruntergeladen werden oder auf der Digital Publishing-Plattform ISSUU online durchgeblättert werden. Die 2. Auflage der gedruckten Version ist mittlerweile vergriffen, eine Neuauflage ist in Planung.


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Neu erschienen: 2. Auflage der Broschüre "Funktionalisierte Kinder"


09.02.2020 +++ Fachstelle RuF veröffentlicht die 2. Auflage ihrer Handreichung zu Kindeswohlgefährdung in Neonazi-Familien

Wir freuen uns, dass unsere Broschüre "Funktionalisierte Kinder. Kindeswohlgefährdung in Neonazifamilien – eine Hilfestellung für Fachkräfte in den Bereichen Recht und (Sozial-)Pädagogik" nun bereits in 2. Auflage erschienen ist.

In ihr wird der Frage nachgegangen, ob eine Gefährdung für das Kindeswohl vorliegt, wenn ein Kind mit Eltern aufwächst, die nach (neo-)nazistischer Ideologie leben und ihre Kinder dementsprechend erziehen. Am Beispiel völkischer Siedler*innen werden mögliche Aufgaben für juristische und (sozial)pädagogische Fachkräfte diskutiert. Dafür werden Lebensrealitäten von Kindern in derartigen Familienzusammenhängen erläutert und Indikatoren für eine mögliche Kindeswohlgefährdung vorgestellt.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden oder per Mail als Printversion bestellt werden.


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Aktuelles aus dem Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention: Rechtsextremismus als Bedrohung ernst nehmen!


23.07.2020 +++ Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Rechtsextremismusprävention zum Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, die antisemitischen und rassistischen Terroranschläge in Halle und Hanau haben auf erschreckende Weise unterstrichen, dass die Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland mehr als besorgniserregend ist.

Die Einsetzung des Kabinettsausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus war deswegen ein wichtiger Schritt. Als Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention fordern wir den Kabinettsausschuss auf, eine Gesamtstrategie Rechtsextremismusprävention zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehört unter anderem, dass mit einem Demokratiefördergesetz die wichtige Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen endlich verstetigt und finanziell abgesichert wird.

Der Kabinettsausschuss muss bei seinen Beratungen auf die Expertise und Erfahrung von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Fachträgern zurückgreifen. Das Forderungs-Papier des KompRex ist ein Beitrag dazu. Das Papier wurde am 10.07.2020 an die Mitglieder des Kabinettsausschusses geschickt.

Das Forderungs-Papier können Sie hier herunterladen.